Ohr

Ohrerkrankungen: von Hörstörungen bis Tinnitus und Schwindel

Schwerhörigkeit bei Kindern, Abklärungen im Bereich Audiologie wie Hörverlust, Hörsturz, Tinnitus bis zur Anpassung von Hörgeräten – erfahren Sie mehr über Behandlungsmöglichkeiten und Untersuchungsmethoden in der HNO-Praxis Zug und der HNO-Praxis Luzern.


Schwerhörigkeit beim Kind

  • Sehr selten angeboren
  • Häufigste Ursache beim Kleinkind: Tubenmittelohrkatarrh
  • Paukenerguss, oft in Kombination mit vergrösserter Rachenmandel                     

Die Diagnostik und Behandlung von Kindern stellt einen besonderen Schwerpunkt unserer HNO-Praxis dar. Selbstverständlich gehen wir stets auf die Bedürfnisse unserer kleinen Patienten wie auch auf Ihre Fragen und Sorgen als Eltern ein. Zu den Krankheitsbildern, die wir kompetent versorgen, gehören das Hörscreening beim Neugeborenen, die Erkennung kindlicher Hörstörungen oder einer Sprach­entwicklungsverzögerung. Aber auch andere kindliche Krankheitsbilder wie beispielsweise vergrösserte Gaumenmandeln, Polypen, Infekte oder Allergien werden bei uns kompetent behandelt.

Die Diagnostik kindlicher HNO-Erkrankungen stellt besondere Anforderungen an Personal und Ausstattung. Wir bieten Untersuchungsmethoden im Bereich der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde mit neuester Technik und speziell geschultem Personal. Hochspezialisierte Untersuchungen bei Sprachentwicklungsverzögerungen sowie die Hirnstammaudiometrie (BERA) werden in der Pädaudiologie der HNO-Klinik Luzern unter der Leitung von Dr. med. Peter Oppermann durchgeführt.

Untersuchungsmethoden:

  • Hörtests
  • Sprachaudiometrie (mit Wörtern und Zahlen)
  • Tympanometrie / Impedanzmessung
  • OAE (otoakustische Emissionen) und ihre Distorsionsprodukte
  • Neugeborenenhörscreening
  • Erkennung von Verzögerungen der Sprachentwicklung
  • Allergietestung
  • Endoskopie des Nasenrachenraumes beim Kind
  • Ultraschall

Audiologie

Die Behandlung von Patienten, die unter Hörverlust / Schwerhörigkeit, zum Beispiel Hörsturz, und sonstigen Schädigungen des Gehörs oder störenden Ohrgeräuschen (Tinnitus) leiden, ist ein Schwerpunkt unserer HNO-Praxis.

Die Therapie fortgeschrittener Hörstörungen erfolgt oftmals durch die Anpassung eines Hörgerätes, manchmal auch durch einen Teilersatz des Mittelohres oder durch die Implantation eines Cochleaimplantates (Hörprothese für Gehörlose). Besonders die Anpassung des richtigen Hörgerätes ist oftmals schwierig und erfordert eine sehr enge Kooperation mit Hörgeräteakustikern. Unter entsprechender fachmännischer Beratung findet sich für jeden Patienten eine gute Lösung.

Untersuchungsmethoden:

  • Verschiedene Hörtests zur Ermittlung des Hörvermögens (Grad der Schwerhörigkeit / des Hörverlustes)
  • Sprachtests
  • Hörgeräteanpassung und –überprüfung
  • Tympanometrie / Impedanzmessung
  • OAE (otoakustische Emissionen)
  • DPOAE (Distorsionsprodukte)
  • Tinnitusbestimmung
  • Anpassung von Tinnitusmaskern

Neurootologie

Die Neurootologie betrifft u. a. die Untersuchung des Gleichgewichtssinnes (Schwindel, Taumeligkeit, Altersschwindel, Fallneigung), des Geschmacks- und Geruchssinnes (Geschmacksblindheit, Geschmacksverzerrung, Geschmacksverwechslungen; Geruchsausfall, sensorische Geruchsstörung).

Bei Schwindel können die Ursachen sehr vielfältig sein. Festzustellen ist, ob die Beschwerden aus dem Bereich des Innenohres stammen oder ob andere Ursachen eine Rolle spielen. Möglicherweise sind weitere Untersuchungen über eine andere Fachdisziplin erforderlich, da Schwindelsymptome sehr viele verschiedene Ursachen haben können.

Untersuchungsmethoden:

  • Schwindeldiagnostik mittels Frenzelbrille
  • Lagerungsuntersuchungen
  • Kalorimetrie
  • Videonystagmographie (VNG)
  • Riechtests